Betreutes Wohnen im Schlösschen MaximilianBetreutes Wohnen im Schlösschen Maximilian

Betreutes Wohnen im Schloss

Die Bewohnerinnen und Bewohner der bequem mit dem Fahrstuhl zu erreichenden ersten und zweiten Etage stehen mit ihrem Zuhause für einen Neuanfang. Dass heute ältere Menschen im Lustschloss eines Prinzen im militärischen Rang eines Generalfeldmarschalls des „Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“ zu ausgesprochen „zivilen Preisen“ wohnen und ihre persönliche Selbständigkeit bis ins höchste Alter kultivieren können, verleiht der neuen Nutzung des Hauses eine besondere Pointe. Neben der baulichen, durch die Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten hergestellten „Barrierefreiheit“ könnte man mit guten Gründen von einem Symbol für „soziale Barrierefreiheit“ sprechen. Im Lande des „Hessischen Landboten“ Georg Büchners („Friede den Hütten, Krieg den Palästen“) mag dieser Hinweis erlaubt sein.

Aber nicht nur in diesem Sinne erfüllt unser „Palast“ alle Kriterien der Barrierefreiheit. Die Funktionalität der Räume bewährt sich im Alltag - tagtäglich. Das gilt für den privaten Rückzugsraum in den Appartements und die ebenerdig angelegten sanitären Anlagen, genauso wie für die völlig schwellenfrei zu erreichenden Räume der Bücherei und des Begegnungszentrums.

Die sechs Appartements mit Größen zwischen 45m2 und 58m2 verbinden die Erfüllung aller aktuellen Standards für seniorengerechtes Wohnen mit dem Charme der historischen Architektur und ihren liebenswürdigen und charakteristischen Details. Betreutes Wohnen lebt aber vor allem von der flexiblen Verfügbarkeit von Betreuungsleistungen. Allein das Wissen um die Möglichkeiten einer Entlastung, sobald diese einmal erforderlich werden sollte, bedeutet ein Stück Sicherheit und Selbstständigkeit. Dass DRK steht hierzu allen Bewohnerinnen und Bewohnern immer wieder gern beratend zur Seite.

 

Kultur verbindet Generationen

Das inzwischen in der Region als Veranstaltungsort zum Anziehungspunkt gewordene Haus beweist, dass ältere Menschen mit ihren kulturellen Bedürfnissen genauso in die Öffentlichkeit gehören wie jede andere „Zielgruppe“ auch. Immer wieder zeigt sich im Maximilianschlösschen, dass Literatur, Kunst, Musik, aber auch Geselligkeit, Spiel und Tanz nicht nur in jedem Lebensalter ihren Platz haben, sondern die verschiedenen Generationen durchaus auch zusammenführen kann.

„Die Kürze des Lebens sollte uns vor der pedantischen Unterscheidung der Lebensalter bewahren“ – dieser Gedanke Friedrich Nietzsches behält wohl auch nach der Erfindung der Zielgruppen 55+, 60+, 70+ usw. seine Berechtigung.

 

 

Tradition – mitten im Leben.

Das 1723 erbaute, nach dem dritten Sohn des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel benannte Schlösschen steht als Bauwerk für aristokratische Traditionen, zugleich aber steht es heute mehr denn je „mitten im Leben“. Anders als der für seinen eher verschwenderischen Lebensstil bekannte erste Bewohner, Prinz Maximilian, haben die heutigen Nutzer des Gebäudes hier gleich mehrere Funktionen unter einem Dach vereint, die dem Gemeinwesen in besonderer Weise verpflichtet sind. Die im Jahre 2008 mit dem „Förderpreis für ehren- oder nebenamtlich geführte hessische Büchereien“ prämierte Gemeindebücherei, das Generationen verbindende Begegnungszentrum mit vielfältigen Kultur- und Informationsveranstaltungen - und nicht zuletzt die sechs stilvollen Appartements des Betreuten Wohnens - vereinen Kultur und Lebensqualität in dem 2006 komplett restaurierten Palais mit zukunftsweisender Konsequenz.Vom Erfolg des Schlosses profitieren auch die Bewohnerinnen und Bewohner des DRK-Seniorenzentrums Kellerwald, dessen Garten- und Grünflächen direkt an das Schlossgrundstück grenzen.