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Unsere Ortsvereine

Das Spektrum der Tätigkeitsfelder ist groß. Es erstreckt sich auf Ausbildung bis hin zur Teilnahme an Dienstabenden und Sanitätsdiensten. Auch der Dienst bei den örtlichen Blutspendeterminen gehört dazu. Weiterhin ist ein Engagement in der Rettungshundestaffel und im Katastrophenschutz möglich.

Die Ortsvereine betreuen ein ihnen zugewiesenes Gebiet innerhalb des Kreisverbandes.

Von den Bereitschaften wird die aktive Rotkreuzarbeit geleistet. Sie sind die Stütze und die Heimat der ehrenamtlichen Arbeit im DRK-Kreisverband Schwalm-Eder.

Die Bereitschaften sind die Gemeinschaften der aktiven Helfer der Ortsvereine. Die ehrenamtliche Arbeit bezeichnet man im DRK als aktive Arbeit.

Wo viele Menschen zusammenkommen, gibt es kleine und größere Notfälle. Die Helfer sorgen für schnelle und kompetente Hilfe. Alle Aktiven arbeiten natürlich ehrenamtlich, d. h. kein Helfer bekommt Geld für seine Arbeit. 

Altkreis Fritzlar-Homberg

Bad Zwesten

Schon vor Gründung des Ortsvereins gab es das Rote Kreuz in Bad Zwesten. Der Sanitätszug Zwesten gehörte seit dem 28.02.1969 der Bereitschaft Borken an. Der Ortsverein wurde am 22.02.1980 auf Initiative von Gisela Philippi und Günter Bruns gegründet. Über Jahrzehnte wurde der Ortsverein bis zum 22.04.2017 vom Rotkreuzkameraden Heinrich Haupt geleitet.

Arbeitsschwerpunkte:

Blutspenden, Sanitätsdienste, Breitenausbildung, Seniorenbetreuung, -reisen, -tanz, Spiel- und Kontaktgruppen, Jugendrotkreuz, Kleidersammlungen, Katastrophenschutz, Vorschul- und Schulprojekt und Helfer-vor-Ort-Team.

 

Borken

Auf Initiative von Dr. Heinrich Reßmeyer versammelten sich im April 1914 zwölf Borkener Männer und gründeten eine "Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz" mit dem Ziel, im Unglücksfall präsent zu sein, Erste Hilfe zu leisten und Not zu lindern. Der Initiator wurde Vorsitzender.

Arbeitsschwerpunkte:

Blutspenden, Sanitäts- und Betreuungsdienst, Senioren- und Jugendarbeit, Mitarbeit im Katastrophenschutz sowie HvO

Felsberg

Auf Initiative von Dr. Bernd Braun, Melsungen, fand im Juli 1976 die Wiedergründung des Ortsverein Edertal statt. Zum Vorsitzenden wurde Hermann Geßner gewählt. Das Rote Kreuz im Edertal besteht jedoch wesentlich länger. In den Jahren zwischen 1905 und 1910 wurde im "Melsunger Tageblatt" über eine Sanitätskolonne berichtet, die sich durch den Einsatz bei Bränden und Unfällen einen Namen gemacht hatte. Während des Ersten Weltkrieges waren der vaterländische Frauenverein sowie das Rote Kreuz aus Felsberg mit seiner Sanitätskolonne unermüdlich tätig, um Verwundete, Verletzte und Kranke in Lazarette zu befördern. Nach Kriegsende war Dr. Hans Mainz Motor des Roten Kreuzes.

Im Jahr 1938 bildete die Sanitätskolonne Felsberg einen Halbzug und ab 1939 stellte man einen Zug im Sanitätswesen im Landkreis Melsungen. Im Zweiten Weltkrieg war das Rote Kreuz u.a. nach der Bombardierung der Edersee-Staumauer und der anschließenden Überschwemmung im Einsatz. Zusätzlich waren Helferinnen bei der Betreuung von Evakuierten aus Kassel im Einsatz. Nach Ende des Krieges lag der Ortsverein am Boden. Erstmals wurde 1950 auch in Gensungen ein Krankentransportdiensb angeboten. Die Helfer waren zu jeder Tageszeit einsatzbereit.

Zwischen 1957 und 1962 erlebte der Ortsverein unter dem Vorsitzenden Karl-Heinz Grönig, Bereitschaftsleiter Fritz Rothengatter und Bereitschaftsarzt Dr. Heinz Roepke seine Blütezeit. Von 1962 bis 1975 erlebte der Verein einen anhaltenden Tiefpunkt und erste Auflösungserscheinungen zeichneten sich ab. Die Bereitschaft bestand nur noch auf dem Papier.

Heute gehört der Ortsverein zu den aktivsten und am besten ausgestatteten im Kreisverband Schwalm-Eder.

Arbeitsschwerpunkte:

Regelmäßige Sanitätsdienste bei Handball- und Leichtathletikveranstaltungen, Blutspendedienste, Altkleidersammlung, Ausbildung, Jugend- und Seniorenarbeit, Katastrophenschutz, Nothilfe, Helfer-vor-Ort, Mitwirkung in der DRK-Landesverstärkung Hessen, Mitwirkung in Arbeitskreisen und Gremien des DRK-Kreisverbandes. Dienste in anderen Verbänden als Unterstützung.

Frielendorf

Nachdem im Jahr 1953 eine Bereitschaft gegründet worden war, wurde im Jahr 1954 der Ortsverein auf Initiative von Ilse Hofmann und Ria Löber in Leben gerufen. Vorsitzende wurde Ria Löber. Schon im vergangenen Jahrhundert leisteten Frauen in der Gemeinschaft Rotkreuzarbeit als Mitglieder des seit 1869 bestehenden Zweigvereins Ziegenhain des Vaterländischen Frauenvereins. Aufzeichnungen belegen, dass schon in 1907 eine selbstständige Ortsgruppe Frielendorf des Vaterländischen Frauenvereins Zweigverein Ziegenhain gegründet wurde. Am 31.12.1907 wurde der Betrieb einer Krankenpflegestation vereinbart. Der Kreisausschuss erteilte am 09.02.1907 die Genehmigung. Im Jahr 1908 wurde eine Kleinkinderschule (Kindergarten) gegründet. Ende der 20-er Jahre wurde die erste Jugendgruppe ins Leben gerufen.

Ein Meilenstein in der Geschichte der Ortsvereinigung war das Jahr 1930. Die Ortsgruppe wurde selbstständiger Zweigverein des VFV, unter dem Vorsitz von Dr. Lohmann.

Nach 1945 wurde in Ziegenhain eine Rotkreuz-Bereitschaft gebildet, der sich eine Gruppe aus Frielendorf anschloss.

Arbeitsschwerpunkte:

Sozialdienst, Sanitätsdienst, Blutspenden, Senioren- und Jugendarbeit, Geldsammlungen, Helfer-vor-Ort und Mitwirkung im Katastrophenschutz.

Fritzlar

Im Jahr 1902 wurde in Fritzlar eine Sanitätskolonne gegründet. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Kolonne in Preußischer Landverein umbenannt. Am 19. Juni 1932 wurde im Stegner´schen Steinbruch das 30-jährige Bestehen gefeiert. Edith Schröder wurde nach Ende des Zeiten Weltkrieges beauftragt eine Bereitschaft aufzubauen. Bereits im April 1946 wurde sie zur Bereitschaftsleiterin gewählt.

Arbeitsschwerpunkte:

Blutspendewesen, Sanitätsdienste, Katastrophenschutz und Miitarbeit in der DRK-Landesverstärkung Hessen in Fritzlar.

Gudensberg

 Am 03. September 1911 fand die Gründung der Rotkreuz-Saniitätskolonne statt. August Cron wird Kolonnenführer. Der Vaterländische Frauenverein Gudensberg und Umgebung wird am 07. August 1914 gebildet. Den Vorsitz übernimmt Metropolitan Altmüller. Nach Kriegsende fand am 17. November 1946 ein Neubeginn der Rotkreuzarbeit statt. Seit dem Jahr 1946 bestand eine männliche Bereitschaft. Eine gemischte Bereitschaft wurde im Jahr 1952 ins Leben gerufen. 1970 erhält das Rote Kreuz eine Unterkunft von der Stadt Gudensberg im Löhnerweg. Diese wurde und Mitwirkung von Aktiven ausgebaut. Im Jahr 1986 wurde schließlich die Ortsvereinigung Gudensberg gegründet. Vorsitzender wurde der langjährige Bereitschaftsleiter Hans Miltzow.

Arbeitsschwerpunkte:

Blutspenden, Sanitätsdienste, Haus-und Straßensammlungen, Mitwirkung im Katastophenschutz und Helfer-vor-Ort.

Homberg